Johann Christian von Boineburg

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Johann Christian von Boineburg  

(auch Boyneburg) 

(*Eisenach 12.4.1622 – †Mainz 8.12.1672)

1657/58 Mainzer Verhandlungsführer in Frankfurt. 

Unterzeichnete für Mainz die Rheinbundverträge vom 14. und 15. August 1658.

 

Johann Christian von Boineburg stammte aus einem alten hessischen Ministerialengeschlecht, dessen Mitglieder wiederholt in hessischen, thüringischen und Mainzer Diensten standen. Sein Vater war der Sachsen-Eisenacher Geheimrat und Oberhofmarschall Johann Berthold von Boineburg-Lengsfeld (gest. 1640), seine Mutter Barbara Sibylla von Buttlar (gest. 1624). 1648 heiratete er Anna Christine (gest. 1689), Tochter des hessischen Hofgerichtspräsidenten Kuno Quirin Schütz von Holzhausen und Maria Eva von Dorfelden. Von den neun Kindern, die aus dieser Ehe hervorgingen, sollten einige gleichfalls hervorragende gesellschaftliche Stellungen erlangen: So brachte es Philipp Wilhelm (1656-1717) bis zum Reichshofrat und Mainzer Statthalter zu Erfurt, und Sophie (1652-1729) und Ihre Schwester Charlotte (gest. 1740) gingen vorteilhafte Ehen ein mit dem kurmainzischen Oberhofmarschall Melchior Friedrich von Schönborn beziehungsweise dem Freiherrn und kaiserlichen Generalfeldmarschall Johann Friedrich von Orsbeck, einem Neffen des Trierer Erzbischofs Carl Caspar von der Leyen. 

Johann Christian Boineburg wurde in Eisenach geboren und wuchs dort nach dem frühen Tod seiner Mutter in Obhut seines Vaters und seiner Stiefmutter Anna Catharina (gest. 1650) auf, die ihm ein gemäßigtes Luthertum vermittelten. Waren die Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges bereits 1626 in Eisenach spürbar, brachten vor allem die Jahre von 1635 bis 1637 Brand, Seuchen und Hungerkatastrophen, von denen auch das väterliche Anwesen nicht verschont blieb. Trotz der Widrigkeiten genoss Johann Christan eine solide Ausbildung an der Eisenacher Schola provincialis und durch einen Hauslehrer. Zur Vorbereitung für eine juristische Laufbahn studierte er von Anfang 1638 bis September 1643 an der ernestinischen Landesuniversität Jena. Bei den dortigen innerprotestantischen Auseinandersetzungen nahm Boineburg eine vermittelnde Rolle ein. Über Leipzig gelangte er dann an die braunschweigische Landesuniversität Helmstedt, wo er von Oktober 1643 bis April 1644 studierte. Ungeachtet des kurzen Zeitraums lernte er dort zwei für sein weiteres Leben bedeutende Persönlichkeiten kennen: Hermann Conring (1606-1681), Professor für Naturphilosophie, Medizin und Politik, bei dem Boineburg vor allem Staatsrecht und Rechtsgeschichte studierte sowie Georg Calixt (1586-1656), Theologieprofessor und Prorektor der Universität, der ein exponierter, jedoch umstrittener Vertreter einer irenischen Richtung innerhalb des Protestantismus war. Die Ausgleichstheologie des Letzteren mag auch die Barrieren für den späteren Übertritt Boineburgs zur katholischen Kirche gesenkt haben, welche er nach eigenen Aussagen in Frankreich auf seine „peregrinatio academica“ kennen lernte, die ihn auch nach Norddeutschland und in die Niederlande führte.

Seine diplomatische Laufbahn begann Boineburg an dem protestantischen Hof Hessen-Darmstadts, in dessen Auftrag er 1645 nach Schweden gesandt wurde, um von Königin Christina Hilfe bei den Sukzessionsstreitigkeiten mit Hessen-Kasseler zu erbitten. Zwar waren die Bemühungen des noch unerfahrenen Diplomaten vergeblich, aber er nutzte seine offenbar reich bemessene Freizeit, um Kontakte zu knüpfen und darüber hinaus im großen Stil Bücher zu erwerben, die den Grundstock für seine spätere Bibliotheca Boineburgica bilden sollten, eine der größten, nichtfürstlichen deutschen Bibliotheken des 17. Jahrhunderts. Trotz der Erfolglosigkeit seiner Schwedenmission wurde Boineburg 1646 zum Geheimen Rat ernannt und mit weiteren Missionen betraut. Ein Jahr später kam es allerdings zum Zerwürfnis zwischen Boineburg und seinem Dienstherrn Georg II., der ihm eigenmächtiges Handeln in Verhandlungen mit Hessen-Kassel vorwarf und ihn dafür sogar kurze Zeit einkerkern ließ. Aus der Haft entlassen wechselte Boineburg 1647 an den Hof des Landgrafen Johann von Hessen-Braubach, dem er als Erster Minister bis zu dessen Tod 1651 diente. Während der Braubacher Zeit heiratete er Anna Christine Schütz von Holzhausen, die dort drei der gemeinsamen Kinder zur Welt brachte. Bereits zu dieser Zeit galt der bibliophile Diplomat als hervorragender Kenner des Buchmarktes, der von Fürsten und Gelehrten immer wieder als Berater und zum Erwerb von Büchern herangezogen wurde. Nach dem Tod des Landgrafen Johann am 1. April 1651 stellte er sich erneut in den Dienst von Hessen-Darmstadt. Angebote der Souveräne Schwedens, Sachsen-Gothas und Ostfrieslands 1652 Boineburg in Ihre Dienste zu nehmen, schlug der aufstrebende Diplomat aus.

Im Sommer 1652 lernte der umworbene Diplomat in Bad Schwalbach den Mainzer Kurfürsten Johann Philipp von Schönborn kennen, der ihm das Amt des Oberhofmarschalls anbot. Boineburg akzeptierte die Offerte, die ihm eine Karriere am Hof des de jure mächtigsten Reichsfürsten in Aussicht stellte. Noch 1652 bekam als er Statthalter die Ämter Höchst und Hofheim übertragen. Mit seiner Anstellung in Mainz war der Übertritt zum katholischen Glauben unvermeidbar, da dies Voraussetzung für ein öffentliches Amt im Erzstift war. Im Frühjahr 1653 vollzog er auf dem Reichstag zu Regensburg dann den Konfessionswechsel. Wenngleich Karrieregründe nicht von der Hand zu weisen sind, dürften auch echte Überzeugung und das Streben nach religiöser Einheit eine Rolle gespielt haben, für die sich auch andere Boineburg nahe stehende Persönlichkeiten einsetzten. Genannt seien hier sein ehemaliger Lehrer Calixt, der Landgraf Ernst zu Hessen Rheinfels und nicht zuletzt sein neuer Dienstherr Johann Philipp von Schönborn. Dass Boineburg offenbar schon längere Zeit mit dem Gedanken einer Konversion spielte, belegen Äußerungen Conrings, der sich deshalb bereits im Januar 1652 besorgt gezeigt hatte und der auch später wegen dieses Themas immer wieder mit seinem Freund in Streit geraten sollte.

Gleichfalls auf dem Regensburger Reichstag von 1653 wurde Boineburg in Anerkennung für die Unterstützung Leopolds bei dessen Wahl zum römischen König von Kaiser Ferdinand III. zum Ritter geschlagen und in den Reichsfreiherrenstand erhoben. Auch am Mainzer Hof blieb die Anerkennung nicht aus. Bald stieg er zum Ersten Minister und engsten Berater Schönborns auf und wurde 1654 zum Marschall des Würzburger Stiftes ernannt. Einen großen Erfolg verzeichnete Boineburg, als durch einen von ihm ausgearbeiteten Vergleich im Juni 1657 der Krönungsstreit zwischen Mainz und Köln beigelegt werden konnte, was eine wichtige Voraussetzung für den Abschluss des Rheinbundes darstellte. Den Rheinbund, dessen Verhandlungen gleichzeitig mit denen zur Vorbereitung der Kaiserwahl geführt wurden und dem auch Frankreich als Fremde Macht angehören sollte, gestaltete der Mainzer Oberhofmarschall maßgeblich mit. Der verwegene Mainzer Plan, einerseits die Wahl eines Habsburgers zum Kaiser zu unterstützen, andererseits gleichzeitig die Macht des Gewählten außer durch eine restriktive Wahlkapitulation durch ein Bündnis der Reichsfürsten zu beschränken, an dem – abgesehen vom schwedischen König als Herzog von Bremen und Verden – ausgerechnet auch Frankreich als Gegner Habsburgs beteiligt werden sollte, verlangte nach guten Begründungen. Offenbar als Argumentationshilfe für die Rheinbundverhandlungen verfasste Boineburg deshalb die Schrift Pro federe cum Rege Christianissimo etiam sine consensu Imperatoris, wenngleich den Reichsfürsten bereits durch den Westfälischen Frieden die rechtliche Möglichkeit gegeben war, zur Sicherung des Reichsfriedens eigenständig Bündnisse „…inter se et cum exteris“ (vgl. 11. Zeile der digit. Vertragsseite) abzuschließen. Übrigens auch die 1670 von Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) verfasste Verteidigungsschrift De foedere Rhenano, dürfte in großen Teilen die Gedanken Boineburgs wiedergeben, mit dem der Autor befreundet war und durch den er 1667 an den Mainzer Hof vermittelt wurde.

Boineburg wurde durch seinen Intellekt und durch sein weit reichendes Beziehungsgeflecht hinter dem Kurfürsten die zentrale politische Figur am Mainzer Hof: 1659 hielt er sich für Verhandlungen zum Pyrenäenfrieden mindestens ein halbes Jahr in St. Jean de Luz auf. 1663 und 1664 hatte er als Kurmainzer Direktorialgesandter neben der Führung des Reichstagsdirektoriums auch die Vertretung der Mainzer Reichspolitik auf dem Reichstag inne. Parallel hierzu beriet er seinen Dienstherrn bei den dortigen Verhandlungen mit Kaiser Leopold I. bezüglich der Türkenabwehr, dem Einsatz einer Rheinbund-Armee und der Vorbereitung einer neuen Wehrverfassung für das Reich.

Boineburgs beruflicher Erfolg ging mit seinem finanziellen einher. Verfügte der Diplomat bereits vor seiner Mainzer Zeit unter anderem durch ererbte Güter in Hessen, Thüringen und Nierstein am Rhein über Einkünfte, die ihm erlaubten, seiner kostspieligen Bibliophilie nachzugehen – seine Klagen über Geldmangel während seiner Zeit in Schweden relativieren sich vor diesem Hintergrund –, ist die finanzielle Situation des erfolgreichen Diplomaten nun als äußerst günstig zu bezeichnen. Neben Bezügen aus Besitz und Ämtern sind auch die üppigen Einmalzahlungen und Renten nicht zu unterschätzten, die Boineburg durch Beratungen, Gutachten, Gefälligkeiten und nicht zuletzt aufgrund von den damals üblichen Bestechungen zukamen. Allein im Zuge der Kaiserwahl und der Rheinbundverhandlungen flossen – nicht nur an den Mainzer Oberkanzler – enorme Summen. Robert de Gravel bot Boineburg zur Unterstützung der französischen Außenpolitik 3.000 Reichstaler. Weitere 50.000 Pfund sollen gefolgt sein. Von kaiserlicher Seite nahm Boineburg 30.000 Gulden an, die allerdings wegen der franzosenfreundlichen Mainzer Politik nicht gezahlt wurden. Letzteres zeigt, dass weder Zahl noch Umfang gebotener und wohl auch angenommener Bestechungsgelder bei Boineburg die gewünschten Entscheidungen garantierten. Sein Handeln war von einer Mischung aus Korruption, Überzeugung und Pragmatismus bestimmt, die seine politischen Gegner zu wütenden Äußerungen veranlasste. Papst Alexander VII. meinte, er wundere sich, dass der Mainzer Oberhofmarschall nicht noch reicher sei, habe er doch gleichzeitig von Spaniern und Franzosen ebenso wie von Kaiser und Türken Bestechungsgelder angenommen. Boineburg, so die Meinung des Papstes, würde wohl, wenn das nur ginge, auch vom Teufel Geld nehmen. [Vgl. Paasch, S. 61-62].

Boineburgs finanziellen Möglichkeiten gestatteten es ihm, seit 1657 in Mainz zwischen Emmerankirchhof und -straße, Pfandhaus- und Welschnonnengasse verschiedenen Anwesen zu erwerben. Nachdem er die Gebäude hatte abreißen lassen, ließ er zwischen 1664 1667 durch Clemens Hinckh einen großzügigen dreistöckigen Gebäudekomplex mit Treppentürmen, Vorhof, prächtigem Garten und Stall errichten. 1670 erhielt der Boineburger Hof sogar einen eigenen Zugang zur Emmeranskirche, deren barockes Westportal Boineburg zwei Jahre darauf stiftete. Und es ist auch bezeichnend, dass sich die Stadt Mainz für ein Darlehen von 20.000 Reichstalern an Boineburg wandte, der es ihr gegen einen Zins von 5 % dann auch gewährte. 

Zumindest in finanzieller Hinsicht war von daher der politische Sturz Boineburgs 1664 abgefedert. Am 22. August während einer Besprechung wurde der Mainzer Staatsmann gemeinsam mit Johannes Lincker, dem langjährigen Sekretär und Vertrauten des Kurfürsten, verhaftet und eingekerkert. Die Gründe hierfür sind vielfältig: eigenmächtiges Handeln, angeblicher Machtmissbrauch, Korruptionsvorwürfe und nicht zuletzt Intrigen spielte eine Rolle. Ausschlaggebend dürften aber Boineburgs unterschiedlichen politischen Auffassungen gegenüber seinem Dienstherren gewesen sein. Jahrelang war der erfolgreiche Diplomat die treibende Kraft bei der Mainzer Annäherung an Frankreich, weshalb ihm der Kaiser wohl auch seine Ernennung zum Reichsvizekanzler nicht bestätigt hatte. Seit dem Tod Mazarins stand er allerdings den Großmachtbestrebungen Frankreichs skeptisch gegenüber, weshalb er seine Kontakte nach Wien und Madrid zu intensivieren begann. Erzbischof Johann Philipp war aber bei der Unterwerfung seiner weitgehend autonom gewordenen Stadt Erfurt auf französische Hilfe angewiesen, so dass Boineburg untragbar geworden war. Tatsächlich erhielt der Kurfürst nach dem Sturz seines Ersten Ministers dann auch die gewünschte militärische Unterstützung der westlichen Großmacht. Nach einem für Boineburg günstig verlaufenen Prozess wurde er am 14. 1. 1665 aus der Haft entlassen, allerdings mit den Auflagen, innerhalb der Grenzen des Erzbistums zu bleiben, keine Briefe mit deutschen oder fremden Diplomaten zu wechseln und ohne Erlaubnis des Kurfürsten keine Dienste anderer anzunehmen. Boineburg zog sich ins Privatleben zurück, zunächst nach Frankfurt am Main, später nachdem es durch Vermittlung Melchior Friedrich von Schönborns, dem Neffen des Erzbischofs, zur Annäherung mit seinem ehemaligen Dienstherrn gekommen war, wieder nach Mainz. Die Heirat zwischen dem Schönbornneffen und Sophie von Boineburg 1668 bedeutete zugleich die Rehabilitierung des Vaters, ohne dass dieser jedoch noch einmal ein öffentliches Amt bekleidet hätte. Dennoch versuchte Boineburg in die politischen Geschehnisse einzugreifen und zwar durch Veranlassung und Verfassen politischer Schriften, durch Beratertätigkeiten wie beispielsweise für den Trierer Kurfürsten Carl Caspar und für den Herzog Johann Friedrich von Hannover oder durch die Übernahme von Gesandtschaften wie jene 1668 nach Polen, um Philipp Wilhelm von Pfalz-Neuburg als Kandidat für den polnischen Thron zu empfehlen.

Der 1672 verstorbene Boineburg, welcher mit Gelehrten aus ganz Europa in Verbindung stand, reiht sich in die lange Reihe frühneuzeitlicher Polyhistoren ein, zu denen auch seine Freunde, Johann Heinrich Boecler (1611-1672) und Herman Conring gehören. Sein diplomatisches Geschick, sein Gespür für aktuelle Fragestellungen sowie seine Fähigkeit, Impulse bei der Lösung wissenschaftlicher und politischer Probleme seiner Zeit zu geben, zeichnen ihn aus und machen den Diplomaten, Gelehrten und Förderer der Wissenschaft zu einer auch noch heute höchst faszinierenden Persönlichkeit.

Verfasser: Peter Seelmann 

 

Literatur: 

Zedler, Johann Heinrich: Grosses vollständiges Universal Lexicon aller Wissenschafften und Künste: [usw.], Lepzig 1733, Sp. 462-463.

Jöcher, Christian Gottlieb: Allgemeines GelehrtenLexikon, Bd. 1, Leipzig 1751, Sp. 1194-1195.

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Joachim, Erich: Die Entwickelung des Rheinbundes vom Jahre 1658. Acht Jahre reichsständischer Politik. 1651-1658, Leipzig 1886.

Wild, Karl: der Sturz des Mainzer Oberhofmarschalls Johann Christian von Boyneburg im Jahr 1664, in: Zeitschrift für die Geschichte des Oberrheins, NF 13 (1889), S. 584-605 ff. und 14, 1899, S. 78-110.

Schrohe, Heinrich, Johann Christian von Boineburg. Kurmainzer Oberhofmarschall, Mainz 1926.

Ultsch, Eva: Johann Christian von Boineburg. Ein Beitrag zur Geistesgeschichte des 17. Jahrhunderts, Würzburg 1936.

Sahring, Hans: Boineburg, in: Neue Deutsche Biographie (NDB), Bd. 2, Berlin 1955, S. 424-425.

Jürgensmeier, Friedhelm: Johann Philipp von Schönborn (1605-1673) und die römische Kurie. Ein Beitrag zur Kirchengeschichte des 17. Jahrhundert, (= Quellen und Abhandlungen zur Mittelrheinischen Kirchengeschichte 28) Mainz 1977.

Schäfer, Rudolf: Das kurmainzische Schloß zu Höchst am (=Höchster Geschichtshefte ; 30/31Main), Frankfurt a.M.-Höchst 1978.

Herberger, Patricia: Herman Conring (1606-1681). ein Gelehrter der Universität Helmstedt (Katalog zur Ausstellung der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel im Juleum Helmstedt 12. Dezember 1981 bis 31. März 1982; im Alten Rathaus zu Norden, Frühsommer 1982; im Museum für das Fürstentum Lüneburg, Herbst 1982), Wolfenbüttel 1981

Palumbo, Margherita: Johann Christian von Boineburg, in: Il Bibliotecario 7 (1990), S. 181-218.

Peterse, Hans: Johann Christian von Boineburg und die Mainzer Irenik des 17. Jahrhunderts. In: Heinz Duchhardt / Gerhard May (Hgg.), Union – Konversion – Toleranz. Dimensionen der Annäherung zwischen den christlichen Konfessionen im 17. und 18. Jahrhundert. Mainz 2000, S.105-118, hier: S.110.

Huber, Wilhelm: Das Mainz-Lexikon. - Mainz : Schmidt, 2002.

Deutsche Biografische Enzyklopädie (DBE), Hg.: Rudolf Vierhaus u.a., Bd. 1, (2. Ausgabe ) München 2005, S. 866. 

Paasch, Kathrin: Die Bibliothek des Johann Christian von Boineburg (1622-1672). Ein Beitrag zur Bibliotheksgeschichte des Polyhistorismus (Diss. Berlin 2003), Berlin 2005.

Empfohlene Zitierweise

Peter Seelmann: Johann Christian von Boineburg. Aus: Der Erste Rheinbund (1658), in: historicum.net, URL: http://www.historicum.net/no_cache/persistent/artikel/5989/

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Erstellt: 31.07.2008

Zuletzt geändert: 20.03.2013