Geschichte

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Vom Server Frühe Neuzeit zu historicum.net

 

historicum.net ist der direkte Nachfolger des Servers Frühe Neuzeit (SFN), eines von der DFG von 1998 bis 2003 geförderten Projektes am Lehrstuhl für Neuere Geschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), das in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Staatsbibliothek München (BSB) entstand. Das zu dieser Zeit unter sfn.uni-muenchen.de verfügbare Portal erprobte in Anlehnung an das Konzept der Virtuellen Fachbibliotheken den Aufbau von Themenportalen zur Geschichte der Frühen Neuzeit. Parallel wurden frühneuzeitliche Publikationen bibliographisch ausgewertet und die Ergebnisse über die bis heute bei der BSB verfügbaren Datenbanken Neuerwerbungsdienst, Zeitschriftenschau und Aufsatzdatenbank Frühe Neuzeit online bereitgestellt. Mit dem Start des frühneuzeitlichen Rezensionsjournals PERFORM sowie der Zweitpublikation gedruckter Rezensionen in INFORM begab man sich auch auf das Neuland elektronischer Periodika.

Im Jahr 2001 fiel die strategische Entscheidung den SFN in ein epochenübergreifendes Portal mit dem Namen historicum.net - Geschichts- und Kunstwissenschaften im Internet umzuwandeln bzw. den SFN in dieses einzubetten, was auch die neue Internetadresse www.historicum.net zum Ausdruck brachte; der SFN war seitdem über sfn.historicum.net erreichbar. Diese Änderung machte historicum.net zum Ausgangspunkt weiterer Internetprojekte. So entstanden 2001 die sehepunkte als epochenübergreifendes Rezensionsjournal, die zugleich PERFORM ablösten, sowie die wissenschaftliche Reihe für online veröffentlichte Magisterarbeiten magi-e - forum historicum. Mit dem Start der zeitenblicke im Jahr 2002 entwickelte sich ein interdisziplinäres E-Journal mit frühneuzeitlichem Schwerpunkt, welches bewusst als Online-Journal konzipiert wurde.

2006 ging historicum.net mit in einem neuen Layout und einer neuen Konzeption ans Netz, wobei sämtliche "alten" Seiten durch ein Archiv verfügbar bleiben. Die Konzeption sah, um dem epochenübergreifenden Charakter des Portals zu unterstreichen, den SFN als eigene Substruktur nicht mehr vor. Gleichzeitig entwickelte sich aus den bisherigen kunsthistorischen Bereichen die Virtuelle Fachbibliothek arthistoricum.net, welcher auch das Rezensionsjournal KUNSTFORM angeschlossen ist. Diesen Neuerungen trug auch die bislang letzte Namensänderung in historicum.net - Geschichtswissenschaften im Internet Rechnung. Als bislang letzter "Ableger" gingen 2006 die lesepunkte - ein Rezensionsjournal von Schülern für Schüler - ans Netz. Der Betrieb sämtlicher Portale ist insofern gesichert, als namhafte Institutionen finanzielle und personelle Ressourcen zur Verfügung stellen.


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