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Lavater, Ludwig 

Katrin Moeller 

20. September 2007 

* 4. März 1527 auf Schloss Kyburg, † 15. Juli 1586 in Zürich, reformierter Theologe, Archidiakon am Großmünster und Antistes der Zürcher Kirche 

(Namensvarianten: Tigurinus, Ludwig Lafater, Ludouico Lauaterus) 

Kurzbiografie 

Der Sohn des Zürcher Landvogts, Hans Rudolf Lavater, studierte nach dem Besuch der ehemaligen Klosterschule Kappel in Zürich, Straßburg, Paris und Lausanne Theologie. Schon während seines Aufenthalts am Carolinum in Zürich (1543) traf er auf seinen späteren Schwiegervater, Heinrich Bullinger, dessen Tochter Margaretha er 1550 heiratete. Nach einer Italienreise wurde er 1549 ordiniert und als Vikar am Zürcher Fraumündester tätig. Lange Jahre (1550-1585) bekleidete er das Amt des Archidiakons am Großmünster. Während dieser Zeit wurde er umfangreich schriftstellerisch produktiv. Neben Auslegungen der Heiligen Schrift legte er eine Biografie Bullingers, eine Geschichte des Abendmahls und ein Abhandlung zur Liturgie der Zürcher Kirche nieder. Nur ein Jahr nach seiner Berufung als Antistes der Zürcher Kirche 1585, verstarb er an einer kurzen schweren Krankheit.  

Sein Buch „Von Gespänsten, vnghüren, fälen, vnd anderen wunderbare dingen“ erschien erstmals 1569, erlebte in der Frühen Neuzeit 19 Auflagen und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. 1586 fand das Werk in stark gekürzter Fassung Aufnahme in das „Theatrum de Veneficis“. Bis 1556 legte Lavater eine umfängliche Sammlung über Kometen und Himmelserscheinungen an, die 1681 durch den Zürcher Arzt Johann Jakob Wagner (1641-1695) ins Deutsche übersetzt, ergänzt und herausgegeben wurde.  

„Von Gespenstern, Ungeheuern, Fällen und Poltern und anderen wunderbaren Dingen“ 

Bereits in der Einleitung seines dreigeteilten Traktates benennt Ludwig Lavater das Programm seiner Schrift deutlich: Keineswegs geht es ihm um die Bereicherung des bei seinen Zeitgenossen so beliebten Zweigs der Prodigienliteratur, in der allerhand wunderliche Wesen und atemberaubende Vorkommnisse zur unterhaltsamen Lektüre dienten! Lavaters Werk lässt sich mühelos in die Tradition der seelsorgerisch inspirierten, protestantischen Theologen und Pastoren einordnen, die die strenge Sittenzucht und den reinen Glauben in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen stellten. Mit keinem Wort stützt er daher – wie vielleicht der Titel zunächst nahe legen mag – den undifferenzierten Glauben an die Existenz übernatürlicher Wesen und absonderlicher Kreaturen. Ganz im Gegenteil, überwiegend bietet Lavater natürliche Erklärungsmodelle an: Der Glaube an Geister- und Fabelwesen sind für ihn vor allem Ausdruck allerlei Geisteskrankheiten (Besessenheit, Melancholie, Schwermut, Behinderung), Verirrungen von spinnerten Künstlern oder Wahnvorstellungen der Furchtsamen, also – nach Lesart Lavaters und seiner Zeit – besonders der Frauen und Kinder. Neben ähnlichen eher auf medizinischen und naturwissenschaftlichen Konzepten beruhenden Erklärungsansätzen (Sinnestäuschung, optische Täuschungen, Echo), geißelt Lavater vor allem die Sünden der Menschen, die letztlich zu Wahnvorstellungen führen: Allen voran den Alkoholismus. Vorsätzlicher Betrug, die Vertuschung von Unzucht oder Verbrechen sowie Gaukelei zählt er ebenso auf, wie das Erschrecken kleiner Kinder mit dem „schwarzen Mann“, der im Zürich der Frühen Neuzeit – kulturgeschichtlich nicht uninteressant – weiblich war und die „Stupffnaß“ oder „Mutterklünglerin“ hieß, von den Alten aber auch „lamia“ genannt wurde. Lavater berichtet sogar von Gesellen, die sich „Teuffelskleider“ anlegen, unter anderer Leute Bettdecken schlüpfen oder mit einem „Todtenbein“ auf dem Kirchhof tanzen würden, nur um andere zu ängstigen. Mit allen vier Beispielen gibt Lavater den Glauben an Teufelspakt und Hexensabbat auf subtile Weise der Lächerlichkeit preis, obwohl er selbst durchaus davon spricht, dass die Schwarzkünstler Umgang mit bösen Geistern pflegten. Fast immer sind es für Lavater, der auf den Hexenglauben allerdings nur marginal eingeht, ganz im Weyerischen Sinne gelehrte Formen der Magie, die mit Hexerei gleichgesetzt werden.

Tiefgreifende konfessionelle Auseinandersetzungen und Vorurteile werden deutlich, wenn Lavater über den Geisterglauben der katholischen Kirche herzieht, metapher- und wortreich deren Vertreter als „Schwartzkünstler, Teuffelsbeschwerer vnd Segner“ beschimpft und sie so ideell mit den Angeklagten im Hexenprozess auf eine Stufe stellt. Gezielt zieht Lavater prominente Exempel, wie etwa das Schicksal der „Jungfrau von Orléans“, heran, um gleichermaßen die Verketzerung des lutherischen bzw. reformierten Glaubens wie die Unterstellung übernatürlicher Ereignisse aufzudecken, um es den Katholiken dann in gleicher Weise wieder heimzuzahlen. In diesen Passagen geraten die Ausführungen zu einer Streitschrift gegen den Katholizismus. Einen Gipfelpunkt erreicht seine  Auseinandersetzung wenn er das Bild vom Papst als Schwarzkünstler und Antichrist bedient. Insgesamt wird hier die intensive Auseinandersetzung zwischen den Religionen als Katalysator für den Teufels- und Hexenglauben der Frühen Neuzeit plastisch greifbar.

Im Gegensatz zu solchen eingebildeten Formen des Magieglaubens zeigt Lavater anhand von zahllosen Beispielen eine scheinbare Traditionslinie des Vorkommens von „echten“ Gespenstern und Wundern auf, ausgehend von der Heiligen Schrift, der Antike, über die Literatur der Kirchenväter, die christlich-scholastischen Tradition bis hin zu den zeitgenössischen „alltäglichen Erfahrungen“ selbst am Beispiel Zürichs (Olaus Magnus, Felix Hemmerlin u.a.).  Die Zunahme dieses Glaubens erklärt Lavater mit der nahenden Endzeit, in welcher „der Teufel ab der ketten kommen“ wird und „Aberglaube und Verwirrung“ stiftet. Damit verwendet er ein beliebtes Erklärungsmodell, welches auch die Verfolgungsbefürworter der Hexenprozesse intensiv für sich nutzten und so die plötzliche Entstehung der Hexensekte erklärten. Den Höhepunkt dieser Entwicklung setzt Lavater mit Berufung auf die Offenbarung des Johannes um 1000 n. Chr. an. Die Orte, an denen Gespenster erscheinen, sind vor allem die Orte der Sünde, die der Teufel ebendort durch Gottes Zulassung bestraft, aber auch die Frommen in ihrem Glauben testen soll. Beides gibt dem Auftauchen von Wundern und Gespenstern letztlich seinen Sinn. Am Ende des Kapitels stellt Lavater noch einmal beide Formen des Geisterglaubens gegenüber. Obwohl er viele säkulare Momente im Sinne der protestantischen Superstitionskritik in seine Arbeit einfließen lässt, überzeugt ihn letztlich doch die Vielzahl der Schilderungen von Geisterwesen durch unzweifelhafte Autoritäten. Wie weit dieser Überzeugungsgrad reicht, ist schwer abzuschätzen, immer wieder entsteht jedoch der Eindruck, er müsse sich selbst von der Wahrhaftigkeit der „echten“ Wunder und Geister überzeugen.   

Das zweite Kapitel beschäftigt er sich mit der Frage, von welcher Qualität diese „echten“ Gespenster eigentlich sind. Im Gegensatz zum Titel des Traktats bietet Lavater keinen Überblick der verschiedenen Gruppen von populären oder gelehrten Vorstellungen zum Thema. Eigentlich beschäftigt ihn lediglich der Glaube an Wiedergänger, an die Seelen Verstorbener, die als Geister auf die Erde zurückkehren. Dazu interessiert ihn vor allem der Verbleib der Seelen nach dem Tod. In Form eines kleinen enzyklopädischen Rundblicks handelt er entsprechende Vorstellungen ohne Unterscheidung bei den Heiden (Antike), Juden, Türken (Moslem) und Katholiken ab.  Letztere kennen, vor allem in Berufung auf Jakob von Paradies (Traktat über die Erscheinung der Seelen nach dem leiblichen Tod, 1475), vier Aufenthaltsorte der Seelen: Himmel, Hölle, Limbus (ungetauft verstorbene Kinder) und Fegefeuer. Trotz mancher Uneinigkeit setzte sich eine Vorstellung vom Fegefeuer durch, das die Seelen zeitweise verlassen dürfen. Dies konnte auch durch Lebende gewünscht oder herbeigeführt werden. Dieser Praxis haftete jedoch – genau wie der Beschwörung der Dämonen durch gelehrte Magier – ein gravierender Mangel an: Statt der guten Seelen aus dem Fegefeuer, konnten vorzugsweise auch böse Geister erscheinen. Sowohl die hermetischen Zirkel wie auch die katholische Volksfrömmigkeit entwickelte daher ein komplexes System von Zeremonien, Riten und Handlungen, um das Kommen der guten Seelen abzusichern. In ähnlicher Weise wurden verschiedene Praktiken und Gebete genutzt, um den gerufenen Geist zu testen. Die Kehrseite dieses Glaubens stellt das Aufblühen der Werkgerechtigkeit dar. Über zahllose „gute Werke“ – Almosen, Stiftungen, Wallfahrten, Messen, Bilder, Feiertage, Zeremonien etc.- bemühte man sich um das Heil der eigenen oder einer verwandten Seele. Nicht zufällig wurde dieser ausufernde Kult um die „Armen Seelen“ zu einem zentralen Kritikpunkt der Reformation, da sie vom wirklichen Glauben an Gott wegführten. Über die doppelte Prädestinationslehre kommt Lavater zum Schluss, dass es weder ein Fegefeuer gibt, noch dass eine Wiederkehr der Seelen möglich ist. Da die Menschen bereits zu Lebzeiten Verdammte bzw. Gerechtfertigte sind, ziehen ihre Seelen sofort nach dem Tod unwiederbringlich in Hölle oder Himmel ein. Dem Wiedergängertum fehlt also jede Zulassung Gottes (Dtn. 18).

Auch der Teufel besitzt damit keine Macht, die Seelen der Menschen zur Wiederkehr zu zwingen. Am häufig bemühten Beispiel des Samuels, der der Hexe von Endor erschien, zeigt Lavater detailliert, dass es sich dabei nicht um Samuel selbst oder seine Seele, sondern nur um den Teufel in dessen Gestalt gehandelt haben kann. Aufgrund seiner Eigenschaften als gefallener Engel besitzt der Teufel die Kraft zur Verwandlung und zur Verblendung. In ähnlicher Weise ist auch das Erscheinen Gottes bzw. der guten Engel in Geister-, Dämonen- oder Menschengestalt möglich. Nicht die „Armen Seelen“, sondern die guten Engel oder der Teufel erscheinen den Menschen in beliebiger Gestalt, ohne dass eine Garantie besteht, welcher Geist letztlich zitiert wird. Alles dient lediglich der Probierung des wahren Glaubens der Menschen, wobei Lavater den Widerspruch zwischen Prädestinationslehre und Probierung der Gläubigen nicht auflöst.  

Letztlich, und hier knüpft Lavater zu Beginn des letzten Kapitels wieder an die Schlussfolgerungen des ersten Kapitels an, tauchen Geister und Gespenster in Zeiten der Sünde auf. Eine solche Zeitspanne erblickte der reformierte Prediger in den Hochzeiten des Heidentums und des Katholizismus, während das Wirken der Geister mit der Reformation erheblich nachgelassen habe. Auch bei diesen Ausführungen gerät Lavater wiederum in den Entscheidungskonflikt zwischen der Bestätigung von Wundern und seinem sehr rationalen Konzept des Wunderglaubens.  

Das Kapitel endet mit Regeln, wie sich ein guter Christ beim Erscheinen eines Geistes verhalten sollte: Nach dem ersten Schreck (der als anthropologische Konstante beschrieben wird), gefasst und immer im aufrechten Glauben an Gott. Auch hier entfaltet Lavater einen sittenstrengen Verhaltenskodex, der jeglichen Glauben an Geister ignoriert. Alle Geister – sowohl gute wie schlechte - werden am besten konsequent ignoriert. Im Angesicht des Teufels helfen nur Gebet und ein frommes Leben, gerade weil der Teufel direkt „unter uns“ sein Unwesen treibt. Nur zu seltenen Gelegenheiten gibt ihm Gott jedoch die Möglichkeit, in unterschiedlichster Gestalt sichtbar, hörbar oder erfahrbar zu werden. Hysterie oder gesteigerter Wunderglauben führt also völlig in die Irre. Bei direktem Befall durch den Teufel (Besessenheit) hilft nur Fasten und Beten, Beten und Fasten. Der rational-protestantische Erklärungsansatz schlägt sich so in eine deutliche Reduzierung und Einschränkung des Wunderglaubens nieder, knüpft jedoch an mittelalterliche Vorstellungen an, die ähnliche Verhaltensweisen empfehlen. 

In den Handlungsanweisungen an den Gläubigen tritt damit wieder der Skeptiker Lavater stärker hervor, der – ganz im Sinne der reformierten Liturgie – keinerlei unnütze oder falsche Hilfsmittel empfiehlt. Neben dem Kommunikationsmittel des Gebets und des Studiums der Heiligen Schrift, darf kein weiteres Mittel der Offenbarung gesucht werden. Nach und nach handelt Lavater die unnützen religiösen Riten als Abwehrmittel ab (Kreuzzeichen, Verwendung von Weihwasser, Glockengeläut, Symbolisierung des Kreuzzuges, Exorzismus, Agnus Dei), die im Sinne der falschen Bilderverehrung vollständig verworfen werden. Das ganze Repertoire magischer Abwehrmittel thematisiert Lavater erst gar nicht, weil sie sich von selbst verbieten. Dominil Landwehr entfaltet in seinen Arbeiten den regionalen Kontext für die intensiven Auseinandersetzungen um das reformierte Bilderverbot, dem sich die Entstehung der Schrift verdankt. Dabei hat sich Lavater – vor allem was seinen Teufelsglauben betrifft – bereits weit von den Ansichten Zwinglis entfernt (Paul Schweizer) und folgt eher Luthers Verständnis eines stark personalisierten Teufels.

Lavater beschließt sein Werk ganz als Skeptiker des Geisterglaubens, fast salomonisch spricht er zum Leser „vnd dass man vor zeiten der Welt viel anderst darvon fürgeben / dan(n) sich im grund erfindt“. Der Glaube an die guten Wunder und Geister tritt weit in den Hintergrund, wenn Lavater an die Leser appelliert, den Anfechtungen des Teufels zu trotzen, weil es um die Bewahrung des kostbarsten Menschenrechts geht: Die Freiheit der menschlichen Seelen und des menschlichen Willens, die in keiner Weise durch einen falschen Glauben an Wunder und Zeichen gefährdet werden sollte: „Lasse ein jeder jm auff erdtreich nichts liebers seyn dann die freyheit seiner Seel“. Angesichts der aufkommenden Hexenverfolgung wirken diese Gedanken fast prophetisch. 

Ausgaben vor 1800 (Auswahl) 

Von Gespänsten, vnghüren, fälen, vnd anderen wunderbare dingen, so merteils wenn die menschen sterben söllend, oder wenn sunst grosse sachen vnnd enderungen vorhanden sind, beschähend, kurtzer vnd einfaltiger bericht, Zürich (Christoffel Froschower) 1569. 

De Spectris, lemuribus et magnis atque insolitis fragoribus variisque praesagitionibus quae plerunque obitum hominum, magnas clades, mutationesque imperiorum praecedunt, liber unus, Genf (Crespin) 1570. 

Trois livres des apparitions des esprits, fantosmes, prodiges et accidens merveilleux, Genf (J. Durant/ François Perrin) 1571, Übersetzung von Pierre Martyr. 

De Spectris,…, Genf (Vignon) 1575. 

Von Gespänsten, Zürich (Froschauer) 1578. 

De Spectris, Genf (Vignon) 1580. 

Von Gespänsten, in: Theatrum de Veneficis, Frankfurt/Main (Basse) 1586. 

[http://extern.historicum.net/hexen/hist_lavater.php]

Schriftmässiger Bericht Von Gespenstern/ Nachtgeistern/ mancherley wundersamen Erscheinungen/ und merkwürdigen Vorbedeutungen : In dreyen Theilen beschrieben/ und zu des Lesers belustigung/ mit namhaften Historien/ samt einem Register der Capiteln versehen, Zürich (Bodmer) 1670. 

De Spectris… Ed. quarta prioribus multò emendatior, Lugduni Batavorum (Jordanus Luchtman) 1687. 

 

Johann Jacob Wagner (Hg.), Herrn Ludwig Lavaters L.G. Historische Erzehlung vast aller der Kometen / Welche von der Geburt des Röm. Keisers Augusti / vnd der Gnadenreichen Geburt unsers Herren und Heilands Jesu Christi an / bis auf das 1556. Jahr gesehen worden; auß vilerley Geschichtsschreibern zusammen getragen: Jezund in das Teutsche übersezt mit beyfügung derjenigen Kometen / welche sowol vor der Geburt des Herren / als auch nach dem Jahr 1556 / bis auf dieses 1681. Jahr / erschienen / samt vilen andern Kometen vermehret / und zusamen verfasst, Zürich (Johann Heinrich Lindinner) 1681. 

Ausgaben nach 1800 

John Dover Wilson and May Yardley, Lewes Lavater: Of ghostes and spirits walking by nyght, 1572, Oxford 1929. 

Literatur

Jürgen Beyer, Prodigien, in: Enzyklopädie des Märchens, Bd. 10, 2002, Sp. 1378-1388.

Dominil Landwehr, Gute und böse Engel contra Arme Seelen. Reformierte Dämonologie und deren Folgen für die Kunst, gezeigt an Ludwig Lavaters Gespensterbuch von 1569, in: Hans-Dieter Altendorf und Peter Jezler (Hg.), Bilderstreit. Kulturwandel in Zwinglis Reformation, Zürich 1984, S. 125-134.

Dominil Landwehr, Ludwig Lavaters Gespensterbuch von 1569. Ein Beispiel populärer Literatur aus Zürich im spätem 16. Jh.s, in: Zürcher Taschenbuch 106, 1985,  S. 31-44.

Ludwig Lavater, Vorsteher der zürcherischen Kirche geb. 1527-gest. 1586, Neujahrsblatt der Gesellschaft auf der Chorherrenstube in Zürich, Zürich 1832.

Nikolaus Paulus, Der Hexenwahn bei den Zwinglianern des 16. Jahrhunderts, in: Historisch-politische Blätter für das katholische Deutschland, 144, 1908, S. 577-596.

Nikolaus Paulus, Hexenwahn und Hexenprozess vornehmlich im 16. Jahrhundert, Freiburg/Br 1910.

Rudolf Schenda, Die deutsche Prodigiensammlungen des 16. und 17. Jahrhunderts, in: Archiv für Geschichte des Buchwesens 4, 1962, Sp. 637-710.

Paul Schweizer, Der Hexenprozess und seine Anwendung in Zürich, in: Zürcher Taschenbuch, 1902, S. 1-64.

Heinzpeter Stucki, Bürgermeister Hans Rudolf Lavater 1492-1557. Ein Politiker der Reformationszeit, Zürich 1973.

Johann Wilhelm Stucki, Biografie zu Ludwig Lavater, in: Ludwig Lavater, Nehemias. Liber Nehemiae qui et secundus Ezrae dicitur, Zürich 1586.

Erich Wenneker, Ludwig Lavater, in: BBK, Band XV, 1999, Sp. 851-853. [http://www.bautz.de/bbkl/l/lavater_l.shtml]

Georg von Wyß, Lavater, Ludwig, in: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB), Bd. 18, S. 83-84.[http://mdz.bib-bvb.de/digbib/lexika/adb/images/adb018/@ebt-link?target=idmatch(entityref,adb0180085)]

Empfohlene Zitierweise

Moeller, Katrin: Lavater, Ludwig. In: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller und Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: http://www.historicum.net/no_cache/persistent/artikel/5519/

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Erstellt: 20.09.2007

Zuletzt geändert: 27.10.2008