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Netzgestützte Lehre
1. Theorie und Technik
Center for History and New Media Ein Gemeinschaftsprojekt von Historikern mehrerer amerikanischer Universitäten, mit zahlreichen Links zu Websites mit historischem Inhalt, Informationen zum Thema Geschichte und Internet (E-Texte, Projektvorstellungen, etc.), u.a. ein Netzprojekt zur Französischen Revolution mit der zahlreichen digitalisierten Quellen, u.a. Audiofiles.
Dejavu Ziel des von naturwissenschaftlichen Fächern mehrerer deutscher Universitäten betreuten Projektes ist die Aufbereitung multimedialer Vorlesungen samt der Entwicklung von Modulen zur gleichzeitigen Übertragung an mehreren Orten sowie der Entwicklung interaktiver Repetitorien, Prüfungselemente und Evaluierungstools.
Edutech Das Schweizer Informations- und Kommunikationsportal wird von der Universität Freiburg betreut und vom Bundesamt für Bildung und Wissenschaft und von der Schweizerischen Hochschulkonferenz gefördert. Es bietet u.a. eine Datenbank sämtlicher virtuellen Lehrveranstaltungen in der Schweiz sowie E-Texte zur virtuellen Lehre, Softwaretools und Evaluationen von webbasierten Lernplattformen.
History Data Service Die Seite des AHDS (Arts and Humanities Data Service), University of Essex, bietet Grundlageninformationen für alle, die digitale Ressourcen für die Lehre im Internet bereitstellen oder nutzen möchten.
Learning Curve Beispielhaftes Angebot der National Archives aus Großbritannien: Hier werden historische Themen für den Schulunterricht lehrplangerecht aufbereitet, teilweise mit Fragen, Arbeitsanleitungen, Video- und Audiodateien.
Studieren im Netz Das fachübergreifende Angebot der Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung ist das wichtigste Portal auf dem Gebiet E-Learning in Deutschland, mit Suchmaschine für virtuelle Studienangebote/Studienmodule, ein Entwicklungslabor mit Neuvorstellungen von Netzprojekten deutscher Hochschulen sowie ein Newsletter, der über Buchpublikationen, E-Texte, Netzprojekte, Software, Veranstaltungen u.ä. berichtet, Mailingliste.
StudIP Lernmanagement-System, das inzwischen an mehreren deutschen Universitäten als Lehrplattform für online abgehaltene oder online unterstützte Lehrveranstaltungen eingesetzt wird.
The Subject Centre for History, Classics and Archaeology Informationen über den Einsatz neuer Medien in der Lehre u.a. zum Auffinden und zur Bewertung von Internetressourcen. Daneben Rezensionen von Softwareprogrammen, Linklisten und Fallbeispiele. Das Angebot wird von der Universität Glasgow bereitgestellt.
Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) Die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) fördert und koordiniert den Einsatz und die Entwicklung multimedialer Lehr- und Lernelemente in den bayerischen Hochschulen. Dieses starke hochschulübergreifende Netzwerk stellt den Studenten der Trägerhochschulen be-darfsorientiert und entgeltfrei virtuelle Lernangebote zur Verfügung.
Virtueller Seminarraum – LMU München Die Virtuellen Seminarräume ermöglichen es den Benutzern, mit anderen Teilnehmern eines Seminars im Netzwerk zusammenzuarbeiten, Nachrichten auszutauschen, Dateien freizugeben, wichtige Daten im Auge zu behalten, und in Echtzeit kommunizieren. Der virtuelle Seminarraum dient als Plattform, um Seminarinhalte online zur Verfügung zu stellen.
Virtus. Virtuelle Universitätssysteme Virtus ist ein Gemeinschaftsprojekt verschiedener Lehrstühle der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften der Universität Köln, in dem auf der Grundlage von ILIAS Lernmodule für den Einsatz neuer Medien in der Hochschullehre entwickelt werden. Das Portal bietet eine Vielzahl verschiedener Lerneinheiten unterschiedlichen Zuschnittes, für die in der Regel eine Zugangsberechtigung eingeholt werden muss.
WebCT Einer der größten und wichtigsten Anbieter für E-Learning Software, dessen Lernplattform auch bereits von einer Reihe bundesdeutscher Universitäten im Rahmen der universitären Lehre genutzt wird.
2. Praxisbeispiele
Das 14. Jahrhundert als Krisenzeit Internetbegleitetes Proseminar von Otto Volk, Universität Marburg, im Sommersemester 2000.
Das alte Reich - Vorlesung Die Seite von Birgit Emich, Universität Freiburg, präsentiert Materialien zu einer Überblicksvorlesung zum Alten Reich im Wintersemester 2003/04 mit Bibliographie, Quellen, Fragenkatalogen und Diskussionsforum, aber auch störenden Popups.
Einführung in die Frühe Neuzeit Das klar gegliederte, begleitende Material zur Einführungsvorlesung von Barbara Stollberg-Rilinger und Ulrich Pfister enthält Kurztexte zu Begriffen, Modellen und Theorien der Frühneuzeitgeschichte, herunterladbare Handouts und Selbstlernangebote, die auch digitalisierte und kommentierte Quellen umfassen.
Mnemosyne Das virtuelle Seminar „Kunst im historischen Diskurs“ wird von Bernd Roeck, Universität Zürich angeboten, setzt jedoch eine Zugangsberechtigung voraus.
München im Dreißigjährigen Krieg Das Projekt "München im Dreißigjährigen Krieg" ist 1999/2000 im Rahmen einer Übung zusammen mit Studierenden der Ludwig-Maximilians-Universität München entstanden. Ziel war es, eine Website zur Geschichte des Dreißigjährigen Krieges zu erarbeiten. Neben der inhaltlichen Arbeit sollten die Studenten mit Originalquellen und besonders mit dem Umgang mit dem Internet vertraut gemacht werden.
Reformation digital Die Website präsentiert die Ergebnisse eines Hauptseminars zur Reformationsgeschichte an der Universität Tübingen. Neben den aktuellen Forschungsdiskussionen stand die Frage nach den Nutzungsmöglichkeiten der im WWW vorhandenen Ressourcen für die eigene wissenschaftliche Arbeit im Zentrum der Veranstaltung.
Unterwegssein im Mittelalter Internetbegleitetes Proseminar zu „Reisen, Transport und Verkehr bis zum Ende des Mittelalters“ von Otto Volk, Universität Marburg, im Wintersemester 1999/2000, mit transkribierten Quellen, Literatur und unter der Rubrik „Arbeitspapiere“ eine Vielzahl an didaktischem Material.
Zwei Länder – Eine Herkunft Didaktisch gelungene Präsentation der Ergebnisse zweier Projektseminare zur niedersächsischen Auswanderung nach Nordamerika im 19. Jahrhundert unter der Leitung von Carl-Hans Hauptmeyer und Karl Heinz Schneider, Universität Hannover, u.a. werden auch die genutzten Quellenarten mit ihrem Informationswert vorgestellt.


