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Kunstgeschichte
1. Portale
arte.it Ein bemerkenswertes, informatives und aktuelles Portal (nicht nur) zur italienischen Kunstszene mit Ausstellungshinweisen und Informationen über Künstler und Galerien. Alleine der Veranstaltungskalender ist schon besuchenswert.
Colosseum Unabhängige Werkstattplattform zur italienischen Kunstgeschichte. An die Hertziana in Rom angeschlossen, verspricht diese unabhängige Seite einen innovativen Beitrag zur Italien-Forschung zu leisten.
Nix-Net Medieval Grosse Link-Sammlung zur mittelalterlichen Geschichte, vorzugsweise, aber nicht ausschliesslich unter kunsthistorischen Gesichtspunkten erstellt.
2. Institutionen/Gesellschaften
Accademia Belle Arti di Brera Die Homepage der Kunstakademie von Brera, Milano bietet einen Überblick über die Geschichte und die Bestände dieser bedeutenden, mehr als 200 Jahre alten Akademie der Schönen Künste.
Bibliotheca Hertziana, Rom Die Bibliotheca Hertziana in Rom verdankt Ihre Entstehung einer privaten Stiftung. Henriette Hertz (1846-1913) vermachte der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften" den Palazzo Zuccari und eine kunsthistorische Bibliothek. Seit 1920 hat sich die Bibliothek zu einem der führenden kunsthistorischen Institute der Welt entwickelt. Seit 1952 ist sie Teil der Max-Planck-Gesellschaft. Die Bibliothek gibt zwei Reihen von Monographien, "Römische Forschungen" und "Römische Studien", und ein "Römisches Jahrbuch der Bibliotheca Hertziana" heraus. Bedeutsam ist auch die Fotosammlung, die mehr als 70.000 Aufnahmen von 35.000 Kunstwerken umfasst. Über die Homepage können die Kataloge der Bibliothek und der Fotosammlung - vernetzt mit dem Kunsthistorischen Institut in Florenz, dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München und der Fotosammlung der Universität Marburg - online benutzt werden.
Fondazione Fellini Die Fondazione Fellini widmet sich dem Werk des grossen italienischen Regisseurs. An ihrer Spitze stehen Woody Allan Ettore Scola und als Ehrenpräsidentin Maddalena Fellini. Die Homepage informiert über die Tätigkeiten der Stiftung und ihre Zeitschrift. Eine Biographie Fellinis, eine Bibliographie und eine umfangreiche Präsentation seiner Filme wird geboten.
Kunsthistorisches Institut, Florenz Das Kunsthistorische Institut in Florenz wurde 1897 als private Initiative von Kunsthistorikern gegründet. Es ist heute eine Forschungseinrichtung der Max-Planck-Gesellschaft. Bibliothek und Fotosammlung sind - im Verbund mit der Bibliotheca Hertziana in Rom und dem Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München angelegt - online konsultierbar.
Winckelmann-Gesellschaft, Stendal Johann Joachim Winckelmann wurde 1717 in Stendal geboren. Ab 1763 war er Präsident aller Altertümer in und um Rom. Er prägte die archäologische Forschung als Wissenschaft. Sein Antikenbild und seine Erfindung des Stilbegriffes haben die Literatur der deutschen Klassik und die europäische Kunst nachhaltig beeinflußt. In der Geburtsstadt des Gelehrten wurde am 8. Dezember 1940 die Winckelmann-Gesellschaft gegründet. Sie ist heute eine internationale Gesellschaft von über 600 Mitgliedern aus mehr als 20 Ländern. In ihrer Satzung hat sie sich zum Ziel gesetzt, "die internationalen Forschungen zum Leben, Werk und Wirken Johann Joachim Winckelmanns zu unterstützen" und die mit seinem Wirken zusammenhängenden Disziplinen der Klassischen Archäologie, der Kunstwissenschaft und der Germanistik zur Erschließung der Wissenschaftsgeschichte des 18. Jahrhunderts zusammenzuführen".
3. Präsentationen
Ansichten von Rom Umfangreiche Sammlung von Städteansichten und Photos einzelner Baudenkmäler Roms.
Neoklassizismus in Rom Eine Homepage zum Neoklassizismus in Rom von Francesco Gatta.
Pier Paolo Pasolini Eine umfangreiche Seite, die über das Schaffen des genialen Künstlers in allen seinen Aspekten informiert. Die Texte können teilweise benutzerfreundlich komprimiert heruntergeladen werden. Bildmaterial und Filmausschnitte ergänzen das Angebot.
Tour: The Early Renaissance in Florence Diese virtuelle Führung durch das Florenz der frühen Renaissance ist von der National Gallery in Washington erstellt worden. Die abgebildeten Exponate und Erläuterungen bieten einen guten Einstieg in die Kulturgeschichte der Stadt, wenn auch ausschliesslich aus der Sicht der Malerei. Aber schon allein die wiedergegebenen Kunstwerke sind sehenswert.
Virtueller Florenz-Führer Ein ansprechender und informativer Rundgang durch das Florenz der Renaissance mit gut sortiertem Bildmaterial.
Weltkulturerbe, Italien Verzeichnis und Abbildungen der von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärten italienischen Werke und Anlagen.
4. Museen
Galleria degli Uffizi in Florenz Die Homepage der Galleria degli Uffizi in Florenz bietet - auch in englischer Sprache - außer praktischen Informationen und aktuellen Angaben zu Ausstellungen, Restaurierungen etc. auch erste Orientierungshilfen.
Istituto e Museo di Storia delle Scienze, Firenze Die Homepage der Galleria degli Uffizi in Florenz bietet - auch in englischer Sprache - außer praktischen Informationen und aktuellen Angaben zu Ausstellungen, Restaurierungen etc. auch erste Orientierungshilfen. Istituto e Museo di Storia delle Scienze, Firenze Nicht nur wegen seiner Kunstschätze, auch wegen seiner vielfältigen wissenschaftsgeschichtlichen Einrichtungen ist Florenz eine Reise wert. Unter den letzteren ragt unbestritten das 1930 eröffnete "Istituto e Museo di Storia della Scienza" (IMSS) hervor, dessen Sammlungen zur Geschichte der Naturwissenschafts- und Technikgeschichte Weltrang haben. Die "Collezione Medicea" mit ihren etwa 1.500 Objekten gilt als die wichtigste frühneuzeitliche Sammlung wissenschaftlicher Instrumente überhaupt. Außer seinen musealen Funktionen ist das IMSS auch durch seine umfangreiche Forschungstätigkeit und seine Bibliothek von großer Bedeutung. Zu beiden Aufgabenbereichen finden sich auf den Webseiten des IMSS vielfältige Informationen. Wer des Italienischen unkundig ist, findet auf der Startseite eine Reihe von Links zu englischsprachigen Informationen. Die Informazioni generali / General Information sind vor allem für Besucher vor Ort relevant. Für bibliographische Zwecke sind die Seiten der Biblioteca / Library von Interesse. Hier findet sich das "Archivio bibliografico cumulativo", in dem drei verschiedene Datenbestände mit insgesamt über 130.000 Titeln unter einer einheitlichen Suchmaske zusammengefasst wurden. Neben dem Katalog der der Bibliothek selbst (CAT) können hier die "Bibliografia Italiana di Storia della Scienza" (BISS) sowie die "Bibliografia Galileiana" (GAL) durchsucht werden. Letztere stellt eine noch in Arbeit befindliche Zusammen- und Weiterführung der bislang im Druck erschienenen Galileo-Bibliographien dar. Die BISS dagegen hat einen viel weiteren Fokus: Bei ihr handelt es sich um eine laufende Bibliographie aller seit 1982 in Italien erschienenen Monographien, Zeitschriften- und Sammelbandaufsätze sowie Rezensionen zur Wissenschaftsgeschichte. Die ausgefeilte Suchfunktion ermöglicht unter anderem die Kombination von Autoren-, Titel- oder Schlagwortsuche mit diversen Filtern. Die Ergebnisse können in zwei verschiedenen Exportformaten ausgegeben werden, so dass die Weiterverarbeitung der Rechercheergebnisse leicht fällt. Auf die verschiedenen digitalen Editionen, die über die Bibliotheks-Seiten erreichbar sind, kann hier nur summarisch verwiesen werden. Unter anderem findet sich eine komfortabel präsentierte Edition der wissenschaftshistorisch bedeutsamen "Saggi di naturali esperienze" von 1667. Über ihre vergangenen, aktuellen und geplanten Forschungen und Publikationsvorhaben informiert das IMSS unter der Überschrift Attività e pubblicazioni / Research activities and publications. Hier wird unter anderem ein umfassendes Informationssystem mit dem Titel "L'Universo di Galileo" angekündigt. Quantität und Qualität der bislang auf den Internet-Seiten des IMSS versammelten Ressourcen geben Anlass zur Hoffnung, dass auch dieses Vorhaben in absehbarer Zeit verwirklicht werden kann.
Kommune Genua Diese Internetseite der Kommune Genua bietet Informationen zu allen Museen und Galerien der Stadt, die von praktischen Hinweisen, wie Adressen, Öffnungszeiten, Eintrittsgeldern, bis zu teilweise recht detaillierten Angaben zu den einzelnen Sammlungen reichen. Ferner wird man auf aktuelle Ausstellungen aufmerksam gemacht und hat die Möglichkeit, auf Links zu lokalen Archiven und Bibliotheken zuzugreifen.
Museen und Galerien in Turin Einstiegsinformationen sowohl praktischer (Adressen, Öffnungszeiten, Eintrittsgelder etc.) als auch inhaltlicher Art zu allen Museen und Galerien Turins bietet diese Internetseite, und das gleich in drei Sprachen (neben Italienisch auch Englisch und Französisch). Die einzelnen Sammlungen werden nicht nur durch eine alphabetische Liste, sondern auch systematisch erschlossen. Eine Karte erleichtert die Lokalisierung der Museen. Über eine Reihe von Links zu den Homepages der jeweiligen Sammlungen werden weitere Informationsquellen erschlossen.
Museen und Galerien Roms Auf dieser Internetseite finden sich Informationen, teils auch in englischer Sprache, zu den wichtigsten Museen und Galerien Roms. Neben praktischen Hinweisen auf Adressen, Öffnungszeiten und Eintrittsgelder erhält man auch - unterschiedlich dichte - Angaben zu Zusammensetzung, Geschichte und Bedeutung der einzelnen Sammlungen.
Museo di Roma - Palazzo Braschi Der jüngste Nepoten-Palast in Rom, der Palazzo Braschi am Corso Vittorio Emanuele, beherbergt das Museum der Stadt Rom. Der Palast, erbaut im Auftrag des Papstes Pius VI. (1775 - 1799) ist eine der bedeutensten römischen Bauten des ausgehenden 18. Jahrhunderts. Die Räume des Palastes sind z.T. noch mit den Originalfresken des späten 18. und beginnenden 19. Jahrhunderts geschmückt. Das Museum der Stadt Rom war fünfzehn Jahre geschlossen. Jetzt ist es wieder zugänglich. Es zeigt rund 100.000 Exponate zur Geschichte Roms vom Mittelalter bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts, darunter Möbel, Kleidungsstücke, Gemälde und Fotographien. Die Homepage bietet einen guten ersten Zugang zu diesen umfangreichen Sammlungen.
Vatikanische Museen Die Homepage der Vatikanischen Museen bietet nicht nur praktische Informationen, sondern auch Blicke in die restaurierte Sixtinische Kapelle und Hinweise auf aktuelle Ausstellungen und Publikationen der Museen.
5. Ausstellungen
The City Reborn Aussstellung der Biblioteca Apostolica Vaticana und der Library of Congress, Washington 1993, die für unbegrenzte Zeit ins Internet gestellt worden ist. Die WWW - Seite bietet eine virtuelle Besichtigung dieser glanzvollen Veranstaltung zur Geschichte des Renaissance in Rom. Eine der schönsten und informativsten Ausstellungsseiten im Internet.
6. E-Editionen
Dante und Dalà Die Aquarell-Illustrationen von Salvadore Dalà zum ersten Gesang der Göttlichen Komödie von Dante Alighieri. Sie sind erstellt nach der Buchausgabe, die 1959 von "Les Heures Claires" in Paris herausgegeben wurde.




