Nachleben

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Denkmäler 

 

Denkmäler für die Kriegstoten und im Lazarett verstorbenen Deutschen, Russen und Franzosen wurden bereits nach 1814, vermehrt zwischen 1816 und 1819, errichtet. Bibelzitate und Widmungstexte erinnerten dabei vor allem an den Verlust der Menschenleben und die Schlachtorte. Als größter Einzelspender von Denkmälern gilt Friedrich Wilhelm III., der durch Karl Friedrich Schinkel verschiedene Denkmalsformen entwerfen und zumeist auf den ehemaligen Schlachtfeldern errichten ließ. Ein von verschiedener Seite geplantes zentrales Denkmal für Deutschland wurde nicht errichtet, lediglich für Preußen übernahm der König Gestaltung und Ausführung eines Denkmals auf dem heutigen Kreuzberg. 

Vor allem in den nichtpreußischen Ländern Deutschlands erinnerten Denkmäler auch an die Leiden der Zivilbevölkerung oder hingerichtete Saboteure. Die Finanzierung der Denkmäler durch Spendenaufrufe war auch in Preußen üblich. 

(ba) 

 



Erstellt: 26.04.2006

Zuletzt geändert: 26.04.2006