Innenpolitik

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Wirtschafts- und Sozialpolitik 

 

Die napoleonische Wirtschaftspolitik zielte vor allem auf die Sicherung des Eigentums und der unternehmerischen Freiheit. Die Kontrolle der Arbeiterschaft, für die weiterhin Koalitions- und Streikverbot bestand, wurde durch die Einführung eines Arbeitsbuches verstärkt. Wichtige Reformen im Finanzwesen wie etwa die Gründung der Banque de France (1800) und die Währungsreform (1803) führten zu mehr Stabilität im Geldwesen. Die Kriege wirkten anfangs konjunkturell belebend; die Hegemonie über Europa erschloss große Absatzgebiete, während die französischen Märkte durch strikte Schutzzollpolitik vor Konkurrenz abgeschirmt wurden. Weitreichende Konsequenzen hatte die Kontinentalsperre. 

Zu den sozialpolitischen Maßnahmen der Regierung sind die Niedrighaltung des Brotpreises, die Anregung von privaten Unterstützungskassen sowie finanzielle Hilfe für gemeinnützige Einrichtungen zu zählen. 

(sb) 

 



Erstellt: 25.04.2006

Zuletzt geändert: 25.04.2006