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Tengler, Ulrich 

13.12.99  

*um 1447 Rottenacker bei Ehingen, +wahrscheinlich Anfang 1511 Höchstädt/Donau; als bettelnder Scholar auf Wanderschaft, um 1469 Chorschüler in der Blaubeurener Stiftsschule, 1479-83 oberer Ratsschreiber in Nördlingen. Seit 1485 Rentmeister in Heidenheim/Brenz. Später Landvogt in Graisbach bei Donauwörth und Höchstädt. 1509 gab er ein Hilfswerk zum Verständnis des römischen Rechts heraus, den sogenannten Laienspiegel. Dieser ist in drei Bücher unterteilt, wobei letzteres einen Abschnitt über Zauber und Hexen sowie einen Auszug aus dem Hexenhammer enthält. (B.H.) 

 

Literatur 

Eisenhart, Art. Tengler, in: ADB 37, Berlin 1971 (ND), S. 568-570; A. Erler, Art. Tengler, in: Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte 5, Berlin 1998, Sp. 145-146. 

 

Empfohlene Zitierweise

Tengler, Ulrich. In: Lexikon zur Geschichte der Hexenverfolgung, hrsg. v. Gudrun Gersmann, Katrin Moeller u. Jürgen-Michael Schmidt, in: historicum.net, URL: http://www.historicum.net/no_cache/de/persistent/artikel/1675/

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Erstellt: 15.02.2006

Zuletzt geändert: 15.02.2006

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